UVI IRCAM Prepared Piano

Artikelnummer: UVIIPP

UVI IRCAM Prepared Piano

Kategorie: Virtuelle Instrumente, Sampler und VST's


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Beschreibung


Unbegrenzte Klangmöglichkeiten - Das ultimative Avant-Garde Piano

UVI und das renommierte Forschungszentrum für Akustik IRCAM in Paris präsentieren Ihnen das ultimative virtuelle Klaviererlebnis. Wir haben die weltbesten Ingenieure angeheuert und das beste Equipment verwendet, um bei IRCAM 45 Modifikationen eines Yamaha C7 Grand Pianos als Multisamples aufzunehmen. Das Ergebnis ist das flexibelste und am vorzüglich klingende Klavier auf dem Markt. Passen Sie Ihr Instrument nach eigenen Vorstellungen mit bis zu zwei verschiedenen Aufnahmen pro Note an, mischen Sie verschiedene Mikrofonpositionen und entdecken Sie mit der Zufallsfunktion ganz einfach neue Klangmöglichkeiten. Testen Sie die enthaltenen Modifikationen oder erzeugen Sie in wenigen Minuten Ihre eigenen!

Das mit Abstand fortschrittlichste, flexibelste und mächtigste Klavier, das je kreiert wurde. Das IRCAM Prepared Piano hebt die Leistungsfähigkeit der UVI Engine auf ein neues Niveau.


Eine riesige Soundbibliothek mit 45 individuellen Modifikationen

IRCAM Prepared Piano beinhaltet mehr als 12.000 Samples und 45 Modifikationen und gibt Ihnen eine umfassende Steuerung, mit der Sie die Modifikationen nutzen und kombinieren können.

Entdecken Sie die Variation der Klangfarbe in über 40 verschiedenen Modifikationen. Hören Sie Schrauben, Radiergummis, Münzen, Wäscheklammern, Stöcke und mehr. Spielen Sie die Saiten mit Hammer, Plektrum, Bogen oder einem elektrischen Bogen (EBow). Mixen und stimmen Sie Ihren Sound durch das Übereinanderlegen verschiedener Modifikationen pro Note mit individueller Pegel- und Tonhöhensteuerung.
IRCAM Prepared Piano | GUI 1


NORMALE SPIELTECHNIKEN

Mit Sustain und ohne

Ein normaler Piano-Sound. Die Saiten werden von Hämmern angeschlagen und die Noten, die auf der Klaviatur gespielt werden, erklingen. Das Una-Corda- und Forte-Pedal kann genutzt werden. Es gibt keine Gegenstände, die sich auf oder zwischen den Saiten befinden und den Sound beeinflussen.

Die "none preparation"-Einstellung bezieht sich nicht auf die fehlende Bearbeitung oder Modifikation der Saitenklänge, sondern auf das Auslassen von Sounds durch das Spielen der Klaviatur - eine Art des Übens, die ohne das Abbrechen von Hämmern nicht möglich ist.

Diese Einstellung kann sehr nützlich sein, um falsche Noten zu vermeiden oder um die Étude Touches bloquées von György Ligeti (leicht geschummelt) zu spielen.


ERWEITERTE SPIELTECHNIKEN

Die Saiten anschlagen

  • Schlägel: Die Saiten werden mit den Schlägeln eines Vibraphones angeschlagen. Der erzeugte Sound klingt ähnlich wie ein gewöhnliches Tastenauslösen, ist aber etwas weicher, da sich das Anschlagen mit einem Schlägel vom Anschlagen mit einem Hammer unterscheidet.
  • Holzstock: Die Saiten werden mit einem Holzstück direkt angeschlagen. Die Attack-Phase ist härter und kürzer. Die Klangfarbe ist vergleichbar mit einem Hackbrett und lässt sich durch das Drücken des Forte-Pedals aktivieren.
  • Holzstock mit Rückschlag: Diese Einstellung beinhaltet die gleiche Technik und Klangfarbe wie der Holzstock, erlaubt aber ein erneutes Auftreffen des Stocks auf der Saite nach dem eigentlichen Schlag.
  • Holzstock mit Rückschlag auf gedämpften Saiten: Diese Einstellung beinhaltet die gleiche Technik wie bei Holzstock mit Rückschlag, trifft aber auf gedämpfte Saiten (siehe gedämpfte Saiten).
  • Saiten mit den Fingern zupfen oder klimpern.
  • Pizzicato: Die Saiten werden mit einem Plektrum gezupft, eine Saite pro Note. Dieser Klang ähnelt dem einer Gitarre. Dieser Effekt wird oft benutzt, wie zum Beispiel von Georg Crumb in Makrokosmos oder von Gerard Pesson in Rescousse.
  • Kratzen: Ein schnell ausgeführtes Kratzen mit einem Nagel über eine Saite. Auf Basssaiten ausgeführt, werden hierdurch Obertonschwingungen ausgelöst. Diese Technik ist zusammen mit zahlreichen andern Klaviersaiteneffekten im Werk Clepsydre von Horatiu Radulescu zu hören (16 Sound Icons, bzw. vertikal angeordnete Klaviere bei denen ausschließlich die Saiten gespielt werden).
  • Sustain-Sounds
  • Bogen: Ein Geigenharz-Rosshaar (eine einzelne Strähne eines Violinenbogens), das zwei oder drei Saiten auslöst und gemeinsam einen einzelnen Ton ergeben. Das Ergebnis ist ein durchgehender Klang. Die Richtungsänderungen des Bogens sind immer hörbar und geben der Klangfarbe eine vorübergehende Färbung. Dieser Effekt wird manchmal auch mit Geigenharz-Angelschnüren erzeugt.
  • Elektrischer Bogen: Ein kleines Hilfsmittel, das für gewöhnlich bei elektrischen Gitarren verwendet wird und die Klaviersaiten durch ein Magnetfeld in Schwingung versetzt. Dies führt zu einem durchgehenden Klang mit einem verdeckten Attack und einem zarten und subtilen Klang.



Andere Spieltechniken

  • Harmonien: Die vorgegebene Harmonie ist die Oktave, die durch Fingerdruck in der Mitte der Saite ausgelöst wird. Die Note wird ganz normal mit der Klaviatur ausgelöst. Transponierungen dieser Harmonie sind durch die Simulation jeglicher Harmonie auf der Saite möglich. Ein spezieller digitaler Akkord kann durch ein Doppelklicken der Detune-Taste gespielt werden. Diese Technik wird oft in Solo-Musik angewendet, wie sie in den Werken von Crumb hörbar ist und sogar in Transkriptionen von Johann Sebastian Bach.

In der nachfolgenden Bearbeitung wird die Saite ganz normal durch den Hammer ausgelöst. Gegenstände können sich auf den Saiten befinden und verändern den Klang durch ihre eigenen Klangeigenschaften. Die auf den Saiten liegenden Gegenstände würden normalerweise mehrere Noten gleichzeitig beeinflussen - das ist bei unserem IRCAM Prepared Piano nicht der Fall.

Verschiedene Gegenstände können sich zwischen den Saiten befinden. Von den hohen Noten bis hinunter zu den mittleren Basstönen (F1) gibt es drei Saiten pro Note. In diesem Bereich kann ein Gegenstand zwischen den Saiten 1&2 und ein anderer zwischen den Saiten 2&3 platziert werden.

Das IRCAM Prepared Piano erlaubt die Platzierung verschiedener Gegenstände oder Spieltechniken auch für die Noten, die nur zwei Saiten (F#0 - E1) oder sogar nur eine Saite besitzen (F0). Wenn das Una-Corda-Pedal gedrückt wird, werden nur die Veränderungen der Saite 2 und 3 berücksichtigt. Das bedeutet, dass das Pedal die gleiche Funktion übernimmt wie bei einer Orgel.


Gegenstände auf den Saiten

  • Papier: Ein zusammengerolltes Blatt Papier wird auf eine Saite gelegt. Seine Form und der erzeugte Tone klingen wie die Pianomechanik eines Fagotts.
  • Aluminium: Eine Aluminiumfolie liegt auf einer Saite. Dieses erzeugt eine recht lange und charakteristische, metallische Vibration. Der Klang ähnelt dem von Metallketten, die auf Saiten liegen, so wie es in "Primeval Sounds" von Georg Crumb Makrokosmos I zu hören ist.
  • iPhone: Ein auf den Saiten liegendes iPhone. Hierdurch wird eine leicht metallische Dämpfung erzielt und zusätzlich ist das gelegentliche Springen des iPhones zu hören, wenn die Saiten angeschlagen werden. Letzteres ergibt sich daraus, da das iPhone nicht auf den Saiten fixiert ist.
  • Dämpfung: Die Saiten werden im Bereich des Stegs mit einem Finger abgedämpft. Diese Dämpfungsart beinhaltet zudem das Dämpfen der Saiten mit Stoff, Filz [Filzstreifen], Fensterdichtungen und Veränderungen des Winkels, die sich auf die Gesamtdauer des Dämpfungseffekts auswirken. Dieser Effekt ist in Studien von Michael Levinas zu hören.


Gegenstände zwischen den Saiten

  • Radiergummi: Große Radiergummis werden für diese Bearbeitung benutzt. Sie erzeugen einen Klang, der einem tiefen Bass-Gong ähnelt. Im ersten Akt von John Cage Amores werden die ersten drei Noten mit einem Radiergummi gedämpft und erzeugen einen «touches bloquées»-Effekt der sich von anderen Resonanzmodifikationen unterscheidet.
  • Halbe Wäscheklammer: Die halben Klammern, die wir hier verwenden, sind aus Holz. Die Härte der Holzklammern erzeugt einen Gong-ähnlichen Klang. Um weichere Hölzer zu simulieren (die einen dumpferen, gedämpften Ton erzeugen) können die halben Klammern mit anderen Dämpfungs- oder Radiergummi-Modifikationen kombiniert werden. Holz-Modifikationen berühren manchmal den Resonanzboden, wodurch ein kurzer und harter Anschlag erklingt, wenn die Saite angeschlagen wird. Dieser Effekt kann durch die Auswahl «add soundboard» gezielt hinzugefügt werden.
  • Schraube/Bolzen [Kegelschaube/Schraubbolzen]: Schrauben oder Bolzen werden am häufigsten für Modifikationen genutzt. Es handelt sich um Schrauben mit unterschiedlichen Längen und Stärken sowie um Schrauben mit großen Köpfen, kleinen Köpfen, konischen und nicht konischen Köpfen. Alle diese Faktoren haben einen Einfluss auf den Klangcharakter, wenn diese zur Modifikation einer Klaviersaite benutzt werden. Diese Modifikationen bieten eine breite Palette an Materialien zur Generierung vieler verschiedener Klangfarben von einer Note zur nächsten. Die Klänge sind kraftvoll und gehören zur Familie der Gong-Klänge mit einem leichten Zittern bei einem lauten Anschlag.

Alle Arbeiten von Cage sind mit mindesten einer Schraube entstanden. Die Prelude for Meditation beinhaltet nur vier Noten und ist von viel Stille umgeben. Jede Note dieses Stücks enthält Bolzenmodifikationen zusätzlich zu den normalen Klavierklängen und ermöglicht so die einfache Identifikation der Modifikation. Im Gegensatz dazu sind bei "Daughters of the Lonesome Island" neununddreißig fast ausschließlich mit Schrauben bearbeitete Noten zu hören, die zu einer Klangfülle führen, die den Hörer an ein Gamelan-Ensemble erinnern.

  • Schrauben/Bolzen + lose Muttern (sirren): Hierbei handelt es sich um die gleichen Modifikationen, wie zuvor beschrieben, die zusätzlich mit einer losen Mutter versehen sind. Diese springt, wenn die Noten gespielt werden und erzeugt dabei ein Sirren. Ein Beispiel hierfür ist der erste Akt in John Cages Werk Amores in dem zwei Noten unter Verwendung von Schrauben mit Muttern gespielt werden. Dieses Werk gibt eine kleine Übersicht über die Bearbeitung von Cage, bei denen er verschiedene Materialen verwendet hat.
  • Münzen: Eine Münze wird zwischen den Saiten (oberhalb 1 und 3 und unter 2) platziert, die den Klang erheblich verändert. Das Ergebnis ähnelt einem gehaltvollen aber dennoch weichen Gong, der leichtes Zittern beinhaltet. Der Klang ist in der Regel etwas runder, als bei der Verwendung von Schrauben. Die tiefen Noten in John Cages "A Room" sind ein gutes Beispiel für die Verwendung von Münzen und Schrauben, die unterschiedliche Noten bearbeiten.

EFFEKTE

  • Bewegte Gläser: Ein Glas ohne Stiel wird mit konstantem Druck auf den Saiten positioniert und der Länge nach darüber geschoben. Das Glisando steigt an oder schwillt ab, je nachdem, ob die Bewegung in Richtung der Dämpfer oder davon weg erfolgt.
  • Schläge auf die Verstrebungen: Ein perkussiver Schlag auf die Verstrebungen des Gussrahmens oberhalb des Resonanzbodens. Es gibt drei Spieltechniken: mit Händen, weichen Drumsticks und harten Drumsticks. Die Samples werden durch die tiefsten Bassnoten oberhalb von A-1 erzeugt. In dem Song Caravan auf dem Album Mirror von Jacky Terrasson gibt es eine Improvisation, bei der sich die Hände im Klavier befinden (http://www.youtube.com/watch?v=RxTi9lJSHyY). Die Phrase bei Minute 2:35 kann genauso mit der IRCAM Prepared Piano Software nachgespielt werden.
  • Extralang: Ein Plektrum wird zwischen dem Steg und dem Stimm-Mechanismus auf der Saite entlang gezogen. Da es sich hierbei um eine ungewöhnliche, zweihändige Polyphonie-Technik handelt, werden zwei Potentiometer dazu verwendet, diesen Effekt zu erzeugen.


Intuitive Layer-Steuerung und das nagelneue UVI Sparkverb


Steuern Sie Una Corda, Sustenuto, die Dynamik und Anschlagstärke sowie den unabhängigen Mix zweier Mikrofonpositionen. Führen Sie Schläge auf die Verstrebungen aus, fügen Sie Delay oder das neue UVI Sparkverb hinzu und verleihen Sie Ihrem Klavier eine gehaltvolle Atmosphäre, die von kleinen Räumen bis hin zu riesigen Hallgebilden reicht.

Mit einer intuitiven Layer-Steuerung können Sie Ihre Zusammenstellung schnell anpassen und mit einer Zufallssteuerung großartige neue Konfigurationen zum Experimentieren erzeugen.

Ganz gleich, ob Sie Musiker oder Sound-Designer sind und neue bahnbrechende und avantgardistische Sounds erzeugen wollen - das IRCAM Prepared Piano bietet dazu einzigartige Möglichkeiten. .


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